TECHNOLOGIE

H3 - TRITIUMGAS-LICHTQUELLEN (TGLQ) 
VON MB-MICROTEC, SCHWEIZ

(Unter den Handelsnamen Trigalight® oder Betalight® bekannt)

Das Leuchtsystem einer Tritiumgas-Lichtquelle (TGLQ) besteht aus einem hermetisch verschlossenen, mit Tritiumgas gefüllten Glasröhrchen, dessen Innenwand mit einem Leuchtstoff belegt ist. Das Tritiumgas emittiert permanent Elektronen, welche den Leuchtstoff aktivieren. Der Leuchtstoff wiederum hat die Fähigkeit, die durch das Tritiumgas generierte elektrische Energie in Licht zu verwandeln. Diese Eigenschaft nennt man selbstleuchtend: keinerlei externe Energiequelle, weder Sonnenlicht noch Batteriestrom wird benötigt.

Die Leuchtkraft von Tritiumgas-Lichtquellen ist etwa hundertmal stärker als bei vergleichbaren Systemen. Deshalb gewährleisten TGLQ's eine perfekte Ablesbarkeit bei Tag und bei Nacht.

Tritiumgas-Lichtquellen sind sehr sicher, sowohl für Menschen, Tiere als auch für die Umwelt. Weder die freigesetzten Elektronen noch das Tritiumgas können dem dicht versiegelten Glaskörper entweichen. Mehr noch: Die im Modell HyperbarÒ Extreme eingebauten TGLQ werden zudem durch das Hyperbarliquid geschützt und abgedichtet.

Eine weitere auszeichnende Eigenschaft der Tritiumgas Lichtquellen ist deren sehr lange Lebensdauer!

MIT DEM HYPERBAR® DEEP DIVER SYSTEM ERREICHEN UNSERE UHREN TIEFEN VON 12’000 METER / 39’600 FEET

Auf den ersten Blick mag es unmöglich erscheinen, dass eine Armbanduhr eine Tiefe von 12’000m / 39’600ft erreicht.

Wie Sie sicher bereits festgestellt haben, ist das Innere dieser HYPERBAR® Uhr mit einer Flüssigkeit gefüllt. Genauer gesagt, alle Komponenten, inklusive Uhrwerk, sind in diese Flüssigkeit getaucht. Übrig bleibt nur eine mehr oder weniger kleine Blase.

Erst dieses im Jahr 1997 patentierte Flüssigkeitssystem (Patent Nr. CH686989B5 exp.) gibt der Uhr diese unglaubliche Wider­standsfähigkeit, getestet und zertifiziert bei der SVTI (Schweizerischer Verein für technische Inspektionen) Testreport Nr. 114’937/1 und 114’937/2.

Dabei basiert das HYPERBAR® Deep Diver System auf einem einfachen physikalischen Prinzip, wel­ches sich Seesterne und Seeigel schon seit Millionen von Jahren zunutze machen: Der Unkompri­mier­barkeit von Flüssigkeit. Diese Urbewohner der Meere sind aus einem Gewebe zusammenge­setzt, welches durchlässig für Flüssigkeit ist, die den gleichen Druck aufweist, wie das Wasser, das sie umgibt. Dem Druck von aussen wird also derselbe von innen entgegen­gesetzt, was einer Kraft null entspricht und nicht mehr und nicht weniger als das Überleben für die Seesterne und Seeigel auch in Tiefen von mehreren Tausend Metern bedeutet.

Die Umsetzung dieses Prinzips in einer Armbanduhr mag relativ einfach erscheinen, trotzdem be­durfte es unserer jahrelangen Forschung und Detailarbeit bis zur Realisierung. Eine unserer wichtigs­ten Aufgaben war es, die einzelnen Komponenten und Materialien sorgfältig auszu­su­chen, zu testen und aufeinander abzustimmen. Zudem war es für das Gehäuse der HYPERBAR®  Uhr natürlich un­mög­lich, wasserdurchlässig zu sein, wie ein Seeigel. Deshalb mussten wir eine unter allen Bedingun­gen möglichst stabile Flüssigkeit für die Füllung finden, welche sich gleich­zeitig auch mit den ver­schiedenen Materialien und Komponenten verträgt.

Das Resultat finden Sie in dieser Uhr! Ein Mix auf Ölbasis, welcher praktisch die gesamte Luft­menge im Uhrengehäuse ersetzt. Nur eine kleine Blase (ø ± 8mm) bleibt bestehen und bewegt sich meist sichtbar über dem Zifferblatt. Diese dient als Expansionsgefäss und verklei­nert sich bei Wärme- respek­tive dehnt sich bei Kälteeinfluss aus. Es kann auch vorkommen, dass keine Blase sichtbar ist. In diesem Falle bewegt sie sich hinter dem Zifferblatt, oder hat sich durch grosse Wärmeeinwirkung (Sonneneinstrahlung / warmes Wasser) praktisch aufgelöst. Dabei beeinträchtigt die Flüssigkeit die Ganggenauigkeit der Uhr (± 10 Sek. / Monat) in keiner Weise. Der etwas höhere Widerstand wird durch die digitale Gangregulierung, mit welcher das Uhrwerk ausgestattet ist, ausgeglichen.

Unsere Labortests haben auch gezeigt, dass sich der Energiekonsum im gleichen Rahmen bewegt wie bei einer "leeren" Uhr, da die isolierende Flüssigkeit Kriechströme und die Möglichkeit eines Kurzschlusses im Werk unterbindet und dadurch einen allfällig etwas höheren Batteriekonsum ausgleicht.

Zusätzlich ergeben sich für die Uhr dank diesem HYPERBAR® Deep Diver System weitere mar­kante Vorteile:

  • Hervorragende Ablesbarkeit aus jedem Winkel. Da das Licht nicht mehr durch das Glas ge­bro­chen wird, entfallen die störenden Reflexionen. Gleichzeitig wirkt die Flüssigkeit wie ein Ver­grös­se­rungsglas.

  • Besserer Korrosionsschutz aller Teile im Inneren der Uhr dank der öligen Mixtur.

  • Geringerer Verschleiss des Werks durch die dauernde Schmierung.

HYPERBAR® by Chronotime AG, Uster

 
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